1894

Gründung des Betriebes von Wilhelm Freihofer, der aus Mundelsheim stammte und der sich nach seinen Wanderjahren in Sachsen mit seiner Familie in Tamm an der Bahnhofstraße niederließ. Boden und Klimaverhältnisse waren hier besonders günstig, auch hatte Tamm damals schon einen Bahnanschluss, der die regen Geschäftsbeziehungen in Richtung Sachsen nach dem zweiten Weltkrieg begünstigte. Neben dem Wohnhaus gab es damals eine Packhalle, eine Scheune und auch ein Stall war vorhanden. Auf einer Fläche von ca. 1 ha wurden Obstbäume, Rosen, Ziersträucher, Koniferen sowie Gemüse herangezogen und bereits Clematis veredelt.

1931

Übernahme von den Söhnen Willi und Martin Freihofer.

1936

Nach Willis Tod führt Martin Freihofer den Betrieb allein weiter und siedelte an die Zeppelinstrasse um. Unter Martin Freihofer vergrößerte sich der Betrieb auf 5 ha, was in den schwierigen Nachkriegsjahren eine sehr große Anstrengung war. Nun kam zu den bisherigen Kulturen auch der Flieder dazu. Darüberhinaus beschäftigte man sich mit dem damals streng lizensierten Rebhandel.

1958

Weiterführung von Martins ältestem Sohn Paul Freihofer.

1960

Nauaufbau des Betriebes im Länderrain. Es wurde ein Wohnhaus errichtet, ein Packschuppen mit Arbeitsraum und Überwinterungskeller sowie ein Aufenthaltsraum, eine Werkstatt und eine kleine Arbeiterwohnung. Zehn Jahre später kam ein mehrschiffiges Vermehrungsgewächshaus dazu. Die Betriebsfläche umfasste nun ca. 7 ha. Neben dem üblichen Sortiment an Ziersträuchern, Koniferen, Rosen, Obstgehölzen und Bodendeckern zog Paul Freihofer als Hauptkultur Edelflieder heran (Syrina vulgaris-Hybriden).

1985

Die Geschwister Dorothee und Konrad führen die Baumschule weiter.

Bis heute wurde die Betriebsfläche nicht mehr wesentlich vergrößert. Jedoch wurde der weitere Ausbau vorangetrieben. So entstanden 2 Foliengewächshäuser für empfindsame Gehölze und für die Überwinterung. Auch eine Maschinenhalle, neue Aufenthaltsräume, ein Labor für Invitro-Vermehrung (hauptsächlich von Flieder) und eine Tröpfchenbewässerungsanlage für die Weiterkultur von Flieder in Containern kamen dazu. Damit konnte auch das Fliedersortiment erweitert werden: Zu den botanischen Fliedern und den Edelfliedern kam eine Zwergenfliederart hinzu. Neben diesem Schwerpunkt wird die Baumschule nach wie vor als Sortimentsbaumschule geführt.

1996

Dorothee Freihofer zieht mit ihrer Familie in den Odenwald und Konrad Freihofer führt den Betrieb allein weiter.

1997

Tod von Paul Freihofer

2008

Im Länderrain entsteht ein Neubaugebiet. Der Betrieb wird in den Länderrain 31 verlagert.

2010

Wird der Hofladen mit Toni´s Un-Kräuterwelt eröffnet. Die Baumschule wird um ein Erd- und Topflager erweitert und das Fogsystem zur Anzucht von Wurzelechten Fliederstämmen wird integriert.

Jetzt ganz neu im Sortiment: Die wiederentdeckte Fliedersorte Negro, von 1899.